InfektionPilze sind eine mykotische Infektion, die jeden beliebigen Körperteil befallen kann. Am Kopf sind Kopfhautpilze bekannt, die schwere Störungen hervorrufen können, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Der Kopfhautpilz betrifft hauptsächlich Kinder bis zur Pubertät, aber Personen aller Altersstufen können damit angesteckt werden.

Der Pilzbefall der Kopfhaut entsteht durch die so genannten Dermatophyten, die sich auf der Epidermis, aber auch im Haar und an den Nägeln, aufgrund des Keratins vermehren.

Wie lässt sich Kopfhautpilz erkennen?

  • Er beginnt in der Regel mit der Bildung eines kleinen Pickels, der sich immer weiter ausdehnt und schuppige Areale auf der Kopfhaut hinterlässt.
  • Er kann kahle Stellen auf dem Kopf verursachen, eine Art vorübergehender Kahlköpfigkeit.
  • Der Pilz befällt den Haarschaft des betroffenen Areals und macht ihn brüchig.
  • Die vom Pilz befallenen Areale jucken häufig und können gerötet und entzündet sein.
  • Bei verstärkter Aktivität der Pilze können diese Areale schuppige Flecken aufweisen und eitrige Blasen hinterlassen.
  • Die betroffenen Bereiche weisen in der Mitte eine normale Hautfarbe und außen einen roten Ring auf.
  • Sie können sich bis zum Hals oder Gesicht ausdehnen und die Halslymphknoten entzünden; daher können oft Fieber, Erbrechen oder Kopfschmerzen eintreten.

Wie lässt sich Kopfhautpilz behandeln?

  • Es ist wichtig, die Haut des Areals sauber und trocken zu halten und eine komplette Körperhygiene durchzuführen.
  • Die ärztliche Behandlung besteht aus Lotionen zur äußeren Anwendung und der Einnahme von Medikamenten, wie z. B. Griseofulvin oder Itraconazol.
  • Ärzte betonen, dass die Verwendung von Shampoos und Lotionen nicht ausreicht.
  • Der Kontakt mit Tieren, die Anzeichen derselben Infektion aufweisen, sollte gemieden werden.
  • In manchen Fällen muss die Behandlung aufgrund einer fortgeschrittenen Infektion um Antibiotika und Kortikoide erweitert werden.
  • Die Behandlung kann zwischen vier und acht Wochen dauern und muss so früh wie möglich begonnen werden, um zu verhindern, dass sich die Infektion auf andere Körperbereiche ausdehnt.

Es wird empfohlen, stets bei den ersten Anzeichen der Erkrankung einen Spezialisten aufzusuchen.

Svenson-Behandlungen werden individuell von Haarspezialisten durchgeführt und eignen sich für die am häufigsten auftretenden Haarprobleme.

Foto: Paulo Ordoveza

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